Auf dem Heidschnuckenweg von Bispingen nach Soltau

Es ist ein kalter, grauer Dezembertag. Ich setze meine Wanderung auf dem Heidschnuckenweg  in Bispingen an der Olen Kerk fort. Der Weg folgt dem Luhetal Richtung Süden zunächst weitgehend abseits von Straßen auf Forstwegen und kleinen Pfaden durch den Wald.

Nach etwa fünf Kilometern passiere ich die Luhequelle. Diese besteht aus mehreren terassenförmig angeordneten Teichen, die auf den ersten Blick gar nicht als Quelle erkennbar sind. Von hier fließt die Luhe zunächst unterirdisch, bis sie kurz vor Bispingen das Tageslicht erblickt.

Von der Luhequelle an läuft der Heidschnuckenweg einige Zeit parallel zur Autobahn. Dies bedeutet bei der vorherschenden westlichen Windrichtung einen ziemlichen Lautstärkepegel, der jedoch nach Krezung der Autobahn rasch abnimmt.

Im weiteren Verlauf durchquert der Weg ein Heidestück rund um den Kreuzberg. Hier war bis vor 20 Jahren noch ein Truppenübungsplatz, von dem heute jedoch nichts mehr zu sehen ist. Übrig geblieben ist ein wunderschönes Stück Heidelandschaft.

Weiter geht es entlang von Forstwegen durch den Wald und nahezu einen Kilometer lang über den schier endlosen Parkplatz eines Freizeitparks. Danach wieder ab in den Wald und entlang der Böhme weiter. Hier empfielt es sich, lieber dem Verlauf des Freudenthalwegs zu folgen, da dieser deutlich schöner direkt an der Böhme entlang geführt wird.

Auf den letzten Kilometern geht die Landschaft dann immer mehr in Parks über, bis ich schließlich die Innenstadt von Soltau erreiche – nach 23 Kilometern Ruhe in einer fast menschenleeren Natur.

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